Freie Nukleinsäuren verursachen als Kontaminationen große Probleme im Forschungs- und molekularbiologisch-analytischen oder klinisch-diagnostischen Labor. Durch die extrem hohe Sensitivität von DNA-Nachweistests, können kleinste Verunreinigungen in PCR-Ansätzen zusätzliche Arbeit bedeuten und im schlimmsten Fall Ergebnisse verfälschen. Mit Derma-ExitusPlus™ aus der Serie von ExitusPlus™-Produkten wird erstmals ein völlig neuer Anwendungsbereich erschlossen bzw. zusätzliche Kontaminationsquellen ausgeschlossen.
Eine der Hauptquellen für Kontaminationen mit Nukleinsäuren ist der Experimentator selbst. Die Nukleinsäuren stammen z.B. aus Hautschuppen, Haaren und Speichel oder von Mikroorganismen, die seine Haut besiedeln oder z.B. beim Niesen freigesetzt werden. Gelangen diese in die PCR-Ansätze oder PCR-Reagenzien, können sie entsprechend der eingesetzten Primer (besonders 16S rDNA für Bakterien) leicht nachgewiesen werden.
Mit Derma-ExitusPlus™ steht jetzt erstmalig eine dermatologisch getestete Dekontaminationslösung zur Verfügung, die in wenigen Minuten freie Nukleinsäurekontaminationen auf Haut und Händen abbaut. Derma-ExitusPlus™ wurde unter dem Arbeitstitel Hände- und Haut-Dekontamination (HHDK) entwickelt. Das Produkt ist in Sprühflaschen zu 100 bzw. 250 ml erhältlich. Im Epikutantest nach internationalen Richtlinien traten keine toxisch-irritativen Unverträglichkeitsreaktionen auf. Es bestand die dermatologische Prüfung mit "sehr gut".
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