AppliCations Nr. 3 DNA-freie Reagenzien und Mastermixe für die PCR

Der Anteil von molekularbiologische Nachweismethoden ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen, besonders in den Bereichen Qualitätskontrolle, Forensik, klinischer Forschung und Diagnostik - insbesondere der Infektionsdiagnostik. Gerade für diese Applikationen werden hochsensitive und gleichzeitig zuverlässige PCR-Tests benötigt.

Kontaminationsquellen sind aber besonders die eingesetzten Reagenzien. In der Literatur findet man je nach Autor die unterschiedlichsten Kontaminationen in PCR-Reagenzien: Phagen-ähnliche DNA, das β-Lactamase Gen, Legionellen-DNA, nifH und nifH-ähnliche DNA und generell bakterielle DNA, wenn universelle, bakterielle 16S rDNA-Primer eingesetzt werden usw. Zum Teil wurde akribisch versucht die Kontaminationsquelle zu identifizieren, mit dem Ergebnis, dass im Prinzip alle eingesetzten Reagenzien betroffen sein können: Nukleinsäure-Isolierungsmatrizes, Taq-Polymerase, Primer, Puffer, dNTPs, Wasser. Bei der Taq-Polymerase erscheint das gar nicht mal so verwunderlich, denn rekombinantes und natives Enzym wird ja in Bakterien exprimiert.

Dafür bietet AppliChem nun optimierte PCR-Kits und Lösungen an und widmet sich explizit der Hintergrundproblematik, die durch DNA-belastete Reagenzien und Arbeitsplätze entstehen kann.

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